Dienstag, 3. Juli 2012

Unterrichtswerkzeug für den Lehrer - das Notizbuch


In den vergangenen Russischstunden habe ich mit meinen Schülern zwei unterschiedliche Texte (Диалог 3, урок 6Б) über die Транссиб und eine Erlebnisreise gelesen. Dazu habe ich Arbeitsblätter erstellt, wobei die Schüler leistungsdifferenziert arbeiten mussten. Nachdem wir die Informationen ausgetauscht und alle Inhalte und Informationen wieder zusammengeführt haben, habe ich heute meinen Schülern die Arbeit mit dem Notizbuch angeboten.
Ziel war es, dass alle in der Lage sind, die Fragen zu beantworten. Da wir über einen Klassensatz Tastaturen verfügen, ist das kein Problem. Selbst das Schreiben mit der Bildschirmtastatur ist ja möglich. Die Schüler sollten die Antworten der Mitschüler nicht einfach wiederholen, sondern sie immer wieder sprachlich variieren. Also geht es nicht einfach nur darum, inhaltlich zu arbeiten, sondern eben auch wieder um Anwendung lekikalischer Kenntnisse. Die Schüler haben sehr intensiv gearbeitet. Schwache Schüler fanden Vorlagen und versuchten oft durch Umstellen des Satzgefüges, eigene Konstruktionen zu erschaffen, wobei die leistungsstärkeren Schüler schon deutlich virtuoser arbeiteten.
Durch Anklicken der Fragen, könnt ihr die unkorrigierten Antworten der Schüler sehen.
An dieser Stelle ein Dankeschön an meine Schüler, die mir diese Veröffentlichung gestatteten. Ich konnte den Fortgang der Arbeit sehr gut beobachten, am eigenen PC mitlesen und ggf. auf  sehr fehlerhafte Antworten sofort reagieren. Nachträgliche Korrekturen sind für die Schüler nicht möglich, das ging nur über das Signal, dass ich etwas löschen soll.


 Da der Blog nicht das vollständige Notizbuch anzeigt hier noch zur Sicherheit das echte Notizbuch

Wen diese Arbeit interesseiert, der kann sich gern bei mir melden und wer gern eine Botschaft an die Schüler loswerden möchte, dem biete ich auch hier den entsprechenden Raum.

Kommentare:

  1. Mir gefällt diese Unterrichtsform.
    Man muss sich wirklich überlegen, was man schreibt, da es ja auch nicht dasselbe sein soll, was die anderen Schüler geschrieben haben.
    Mir gefällts :)
    Juliane

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  2. Mir gefällt diese neue Methode auch sehr gut, diese Seite ist einfach zu bedienen und ich kann sie auf jedenfall weiter empfehlen. Es stimmt, je länger man arbeitet, desto schwieriger wird es einen neuen Satz zu finden, den noch niemand so schrieb, aber der vom Sinn her trotzdem stimmt.
    Ich würde es gern noch einmal machen (:
    Saskia

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  3. Ich finde diese Arbeitsmethode auch sehr toll! Es ist natürlich schon anspruchsvoller als mit dem Lehrbuch zu arbeiten, doch mir persönlich macht es total viel Spaß, da man immer aufpassen muss und ständig neue Beiträge dazukommen. Es hat auch meiner Meinung nach sehr viel mit Sprache zu tun, weil man immer auf Beiträge von den Mitschülern eingehen muss oder zumindest beachten sollte, was diese geschrieben haben.
    Ich kann das auf jeden Fall weiterempfehlen und würde es gern nochmal machen! :D
    Liebe Grüße, Wanda

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  4. Meine Schülerin, Maxi, bat mich, für sie den Kommentar einzustellen. Hier ist er:
    Auch mir hat diese Unterrichtsform gut gefallen. Es war etwas anderes und es war auch das erste Mal, dass ich so etwas gemacht habe. Ich finde gut, dass man in seinen eigenen Tempo arbeiten kann und wenn man bei einer Frage gar nicht weiterwusste, dann konnte man sich einfach an den Antworten der anderen Schüler orientieren, musste die Antwort aber anders formulieren. Insgesamt hat mir diese Art der Unterrichtsform sehr gut gefallen und ich hoffe, dass wir diese bald wiederholen werden!
    LG
    Maxi

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  5. Auch meine Schülerin Theresa bat mich, ihre Meinung zu posten:
    Ich finde den Unterricht von Frau Kolodzy sehr abwechslungsreich und sogar interessanter, als anderen Unterricht, wo die moderne Technik nicht so viel (oder gar nicht)genuzt wird. Er ist auch viel spannender, weil immer wieder neue Materialen mit einbezogen werden - somit wird es nie wirklich langweilig. :)
    Theresa

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