Dienstag, 24. Juli 2012

Einen Avatar sprechen lassen - Avatare beleben den Fremdsprachenunterricht


Wie oft sollen die Schüler über sich selbst sprechen? Wie langweilig wird es mit der Zeit, denn wir kennen ja eigentlich die Informationen, weil wir täglich mit diesem Schüler kommunizieren, weil wir das auch schon in anderen Unterrichtsfächern praktizieren.
Wie ist es aber, wenn wir einen Avatar erstellen und ihn sprechen lassen?! Nun wird es wieder für alle spannend, denn automatisch ergeben sich für alle völlig neue Hörgewohnheiten.

  • Herausfinden, wer da spricht.
  • Erraten, welche Informationen mit der realen Person nicht übereinstimmen.
  • Entdecken, wie sich die Person präsentiert.
    Als Avatar kann ein Schüler deutlich mehr von sich preisgeben, denn diese Figur ist unreal und gestattet automatisch, auch zusätzliche Informationen zu vermitteln. Wie wichtig ist uns dabei der Wahrheitsgehalt? Geht es uns nicht vielmehr um die Kommunikation überhaupt - ist uns nicht das Sprechen wichtiger?  
Der Avatar durchlebt verschiedene Ereignisse, kann Geschichten erzählen, ungewöhnliche Freunde haben und in einer Fantasiewelt leben.
Der Einsatz von Avataren fördert die Kreativität der Schüler, macht neugierig auf die Informationen und motiviert die Schüler für eine andere Form des Unterrichts. Mit eigenen Aufnahmen macht auch das Hörverstehen viel mehr Freude.
Was also spricht gegen den Einsatz von Avataren im Russischunterricht?!

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DaF- und Russischlehrer gemeinsam